ITB 2020 abgesagt: Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TA.SH) zeigt Verständnis

Kiel, 29.02.2020

Nach den Empfehlungen der Bundesbehörden und daraus resultierenden verschärften Anforderungen des Gesundheitsamtes Charlottenburg-Wilmersdorf hat die Messe Berlin ihre Entscheidung getroffen und die weltgrößte Tourismusmesse ITB abgesagt. Davon betroffen ist auch der Messeauftritt der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH).

Strand in Schleswig-Holstein © TA.SH_Jan-Christoph Schultchen
© TA.SH_Jan-Christoph Schultchen

Grund ist die konstante weitere Verbreitung des neuartigen Corona-Virus/SARS-CoV-2. Davon betroffen ist auch der Messeauftritt der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH). Als Landesmarketingorganisation verantwortet sie die 200 Quadratmeter große Standfläche des Landes Schleswig-Holstein in der Norddeutschland-Halle.

Zur aktuellen Absage sagte die Geschäftsführerin der TA.SH, Dr. Bettina Bunge: „Wir respektieren die Entscheidung der Messe Berlin. Es ist absolut nachvollziehbar, dass die Gesundheit der Aussteller und Gäste und die Sicherheit einer Großveranstaltung Vorrang haben. Verständlicherweise bedauern wir es auch, den echten Norden in diesem Jahr nicht auf der weltweit größten Tourismusmesse präsentieren zu können. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeitern, Dienstleistern und Partnern für die professionelle, mehrmonatige Vorbereitung. Wir hoffen, dass sich die Lage bald bessert. Sollte die ITB im kommenden Jahr wieder stattfinden, sind wir selbstverständlich mit dabei.“

Für die TA.SH ist diese internationale, touristische Leitmesse eine wichtige Plattform, um intensive Gespräche mit dem touristischen Fachpublikum, den Medien und sowie Meinungsbildnern aus Politik und Wirtschaft zu führen.

„Eine Absage der ITB gab es noch nie. Seit gestern sind wir dabei, das Projekt rückabzuwickeln. Welche Kosten am Ende übrig bleiben, ist aktuell noch nicht zu ermitteln. Der ITB- Messeauftritt ist mit über 200.000 Euro Budget pro Jahr unser größtes Projekt“, so Bunge.

Welche Auswirkungen sich langfristig durch des Corona-Virus/SARS-CoV-2 auf die Tourismus-branche in Schleswig-Holstein mit zuletzt fast 36 Millionen Übernachtungen im Jahr ergeben, ist aus Sicht der TA.SH zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht einzuschätzen. Der Auslandsanteil ist mit 6,4 Prozent eher überschaubar, der China-Anteil verschwindend gering. Die Reisebranche steht vor einer besonderen Herausforderung, auf die die Touristiker langfristig eine Antwort finden müssen, wenn sich gegebenenfalls das Buchungs- und Reiseverhalten verändert und sicheres Reisen zukünftig noch stärker in den Fokus rückt.

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