Schleswig-Holstein-Urlaub in Corona-Zeiten

Kiel, 13. Mai 2020

Ab dem 18. Mai läuft der Tourismus im echten Norden wieder an. Doch der Urlaub wird ein anderer sein.

Bewaldetes Seeufer im Sonnenschein © AlexKMedia + HLMS GmbH
© AlexKMedia + HLMS GmbH

Kiel. Der Tourismus im echten Norden läuft wieder an - ab 18. Mai, also noch vor dem Himmelfahrtswochenende, dürfen Beherbergungsbetriebe und Gastronomie in Schleswig-Holstein unter strengen Auflagen wieder Gäste empfangen. Auch das Einreiseverbot für touristische und Freizeitzwecke sowie das Inselbetretungsverbot werden aufgehoben, das hat die schleswig-holsteinische Landesregierung am 7.05.2020 entschieden.


„Schleswig-Holstein ist ein großartiges Reiseziel. Aufgrund der Corona-Pandemie wird aber in diesem Jahr jede Reise, ob privat oder geschäftlich, eine andere sein“, sagt Dr. Bettina Bunge, Geschäftsführerin der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH (TA.SH). Dazu gehöre es beispielsweise, auch im Urlaub Abstand zu wahren und sich an die Regeln vor Ort hinsichtlich der Hygienevorgaben zu halten. Wer Menschenmengen meide und Wege abseits der bekannten Pfade suche, entdecke den echten Norden in diesem Jahr auf ganz neue Art und sicherlich auch ganz neue Ecken, so Bunge.


Ab 18. Mai wieder öffnen dürfen:

  • Beherbergungsbetriebe wie Ferienwohnungen oder Hotels (mit voller Kapazität)
  • Gastronomiebetriebe (mit Beschränkungen der Gästezahl)
  • Camping- und Wohnmobilstellplätze, soweit sich die Gäste völlig autark versorgen können; Toiletten werden geöffnet.
  • Freizeit-Betriebe wie etwa Ausflugsschifffahrt oder Strandkorbvermietungen

Um vor allem an den langen Feiertags-Wochenenden im Mai und Juni Menschenansammlungen an den touristischen Hotspots zu vermeiden, erwägt die Landesregierung für Tagesurlauber voraussichtlich Ticktesysteme für bestimmte Orte und Strandabschnitte einzuführen. Urlauber, die für diese Zeit eine Unterkunft gebucht haben, werden davon nicht betroffen sein.

Sämtliche Lockerungen für den Tourismus erfolgen unter strengen Auflagen hinsichtlich Hygiene, Abstand und Kontaktbeschränkungen, deren Umsetzung die Betriebe in eigens dafür angefertigten Hygiene- und Sicherheitskonzepten dokumentieren müssen.


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