„Viele Ideen, die jetzt umzusetzen sind“ Erfolgreicher erster Beratertag für die Gastronomie in Schleswig-Holstein
Schleswig-holsteinische Gastronomenzeigen ein großes Interesse daran, ihre Leistungen für die Gäste in allen Bereichen zu optimieren – dasist das Fazit des ersten Beratertags für die Gastronomie in Schleswig-Holstein.An der Tagung, die am 25. Oktober in der Industrie- und Handelskammer zu Kielstattfand, nahmen rund 150 Inhaber und Mitarbeiter von Hotels und Restaurantsaus dem ganzen Land teil. Sie gehören zu den Teilnehmern desMystery-Check-Systems für die Gastronomie, das von der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH), dem DeutschenHotel- und Gaststättenverband Schleswig-Holstein e. V. (DEHOGA) und der CITTI Handelsgesellschaft in diesemJahr etabliert wurde. Das System basiert auf verdeckten Prüfungen von ausgebildeten Testern, diedie Restaurants, Landgasthöfe und Cafés genauestens untersuchen und bewerten. Erreichtein Gastronomiebetrieb 70 Prozent oder mehr der möglichen Punkte, wird er mitdem Signet „Schleswig-Holsteinischer GASTLICHKEIT“ ausgezeichnet.
DasProgramm des ersten Beratertags für die Gastronomie in Schleswig-Holsteinspiegelte die Vielfalt des gastronomischen Alltags wider: In den Vorträgen derReferenten ging es unter anderem um mehr Kreativität bei der Gestaltung vonSpeisekarten sowie der Tisch- und Raumdekoration, Tipps und Tricks für einebessere Gästeansprache am Telefon, den Erfolgsfaktor Servicequalität und darum,wie Websites, Social Media und Bewertungen zeitgemäß genutzt und neue Gästegewonnen werden können. Gleich mehrere Sinne waren beim Koch und„Aromapraktiker“ Manfred Gohr gefragt, der in seinem Vortrag „Geruch undGeschmack von Schleswig-Holstein“ zahlreiche Hilfestellungen gab, um dem Gastdie geschmacklichen Qualitäten und Unterschiede von Gerichten detaillierter undüberzeugender veranschaulichen zu können. Gohr machte den Teilnehmern Mut, nochstärker als bisher in der eigenen Küche die unterschiedlichen „Mundwahrnehmungen“zu nutzen – angefangen bei den Konsistenzen und der Textur über schmelzendeElemente bis hin zu Kontrasten wie süß-sauer, kalt-warm und hart-weich. „SetzenSie Geschmacksakkorde und berücksichtigen Sie bei Ihren Kreationen auch diezeitliche Wahrnehmung vom ersten Eindruck über den Haupteindruck bis hin zuNachhaltigem“, appellierte er an seine Zuhörer. Und wenngleich nicht allesgänzlich neu für die Teilnehmer des ersten Beratertages war, so zogen doch dieallermeisten ein rundum positives Resumee. „Ich nehme viele gute Ideen mit nachHause, die nun umzusetzen sind“, verriet Annegret Möller vom „Landgasthof zumBeeksberg“ aus Nettelsee. Frank Jebe-Öhlerichvom „Landgasthof Güby“ und „Restaurant Schlei Liesel“ gab ebenso wie UteLycke vom Hotel „Friesenhaus“ auf Pellwormzu, „dass an unserem Internetauftritt doch noch Einiges optimiert werdenkann“´, während Iris Hußmann von der Fischerei Räucherei Lasner einige Tippsfür die Kundenbetreuung am Telefon mit nach Ascheberg nimmt. Dieter Mengel vomAntikhof Bissee möchte in Zukunft seinen Gästen auf der Speisekarte durch nochmehr Angaben auch mehr Sicherheit geben. Sein Fazit nach dem ersten Beratertag:„Ich konnte aus jedem Vortrag etwas mitnehmen. Und wenn wir Gastronomen ehrlichzu uns sind, dann gibt es immer und überall Details, die zu verbessern sind!“
DasProjekt wird gefördert durch die Europäische Union, Europäischer Fonds fürregionale Entwicklung (EFRE), den Bund und das Land Schleswig-Holstein.
Download - Bild:
-
Foto: Erster Beratertag für die Gastronomie in Schleswig-Holstein/Michael Fischer
72dpi (JPG) » | 300dpi (JPG) » -




