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Die Elbe immer im Blick: Reizvolle Wanderung zwischen Lauenburg und Geesthacht

25.08.2011, Touristinformation Stadt Geesthacht
Wer das Naturschutzgebiet „Hohes Elbufer“ zwischen Geesthacht und Lauenburg entdecken möchte, begibt sich auf eine eiszeitliche Spurensuche. Die interessante Entstehungsgeschichte und eine Fauna und Flora mit Seltenheitswert kombiniert mit den herrlichen Ausblicken auf die gemächlich dahinfließende Elbe machen den rund neun Kilometer langen Wanderweg zu einem nachhaltigen Naturerlebnis.

In der malerischen Schifferstadt Lauenburg beginnt die Zeitreise: Eine schöne Einstimmung bietet der Askanierblick am Schlossplatz - das Auge schweift über die Elbtalauen ins Dreiländereck und weiter über die Dächer der bunten Stadt am südlichsten Zipfel Schleswig-Holsteins. Herrliche Ausblicke bleiben dem Wanderer auf seinem Weg erhalten: Der Elbhöhenweg führt durch die bis zu 40 Meter hohen Hangwälder. Der Steilhang ist ein Ergebnis der Weichsel-Eiszeit vor etwa 22.000 bis 14.500 Jahren. 

Entlang des Weges durch die Auenwälder finden sich viele idyllisch gelegene Plätzchen, die zum Verweilen und zum Picknicken einladen. Gemächlich auf der Elbe vorüberziehende Schiffe sind dabei die einzigen Boten, die von der Welt „da draußen“, außerhalb dieses Naturschutzgebietes zeugen, das seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Refugium bietet. An der Ertheneburg stößt man auf die lange Kulturgeschichte der Region: Im 11. und 12. Jahrhundert wurde von hier aus die „Alte Salzstraße“, die an dieser Stelle die Furt durch die Elbe querte, kontrolliert. Ganz in der Nähe befindet sich der „Alte Sandkrug“, ein Lokal mit 900jähriger Tradition. Wo einst die Fuhrleute Quartier nahmen, können sich heute Wanderer und Radfahrer mit Blick auf die Elbe stärken. Einen Besuch ist auch das „Totenhaus“ in Tesperhude wert. Das freigelegte bronzezeitliche Hügelgrab ist eine besondere Rarität in Norddeutschland.

In Geesthacht angekommen, lockt nach dieser anspruchsvollen Wanderung die Übernachtung in einem der schönen Hotels im Stadtzentrum. Wer sich zum Verweilen in der quirligen Elbestadt entscheidet, kann auch hier noch einiges entdecken, schließlich erfand Alfred Nobel hier einst das Dynamit. Wer den Rückweg nach Lauenburg antreten möchte, kann das auch mit dem Schiff machen: so zeigt sich das „Hohe Elbufer“ noch einmal aus einer völlig anderen Perspektive. Die Tourist-Informationen in Lauenburg und Geesthacht bieten darüber hinaus Pedelecs an. Mit diesen Elektro-Fahrrädern lässt sich die durchaus steigungsreiche Strecke ganz leicht bewältigen.

Weitere Informationen zu Angeboten und Übernachtungsmöglichkeiten erteilen die Tourist-Information Geesthacht (www.geesthacht.de, Tel. 0 41 52-83 62 58) und die Tourist-Information Lauenburg/Elbe (www.lauenburg.de, Tel. 0 41 53-5 12 51).

Pressekontakt

Touristinformation Stadt Geesthacht
Lena Ebbert
Markt 15, 21502 Geesthacht
Telefon: +49 (0)4152 / 805762
Telefax: +49 (0)4152 / 13396
E-Mail: lena.ebbert@geesthacht.de
Web: www.geesthacht.de
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