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Große Resonanz auf 1. Gesundheitstouristisches Symposium
Das 1. Gesundheitstouristische Symposium des Kompetenzzentrums Gesundheitstourismus Schleswig-Holstein (KGT) am 18. Februar in Bad Segeberg stieß bei touristischen Unternehmen, Vertretern von Kliniken, Orten, gesundheitstouristischen Anbietern und Politikern gleichermaßen auf große Resonanz.
Gesundheitsministerin Dr. Gitta Trauernicht hob in ihrem Grußwort hervor, dass Schleswig-Holstein für den Zukunftsmarkt Gesundheitstourismus hervorragend aufgestellt sei: „Wir brauchen keine künstlichen Skipisten. Schleswig-Holstein hat als Gesundheitsstandort beste Voraussetzungen und der Markt bietet viele Potenziale im Bereich Ernährung und Bewegung, die wir gut bedienen können. Mit unseren gesundheitstouristischen Angeboten im Bereich der Prävention und unseren Qualitätsstandards haben wir den richtigen Weg eingeschlagen."
Einen Einblick in diese Qualitätsstandards und die Arbeitsweise des Kompetenzzentrums gab die Vorstellung der drei Pilotprojekte „Power Up – Gesund schlafen in Friedrichskoog“, „Präventionsreisen“ im Landhaus Trendermarsch auf Nordstrand und „Medical Checkup“ in den Segeberger Kliniken.
Dr. med. Andreas Keck bescheinigte Schleswig-Holstein in seinem Vortrag über den Wettbewerb gesundheitstouristischer Programme eine Führungsposition, da hier eine intensive Abstimmung zwischen Medizin- und Tourismusfachleuten bei der Entwicklung von Qualitätskriterien und darauf basierender Angebote bestehe.
Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann vom Institut für Sportmedizin und Bewegung der Universität Hamburg wies in seinem Vortrag auf die präventivmedizinische Bedeutung und Trends der Bewegung hin.
Großes Potenzial und spannende Herausforderungen bei der Entwicklung gesundheitstouristischer Programme sieht Braumann in der Einbindung des gesundheitlichen Umfeldes am Heimatort der Gäste. Wer beispielsweise im Gesundheitsurlaub Bewegungsprogramme absolviert, solle im Idealfall Zuhause nahtlos daran anknüpfen können.
Im Rahmen des Symposiums stellte der KGT-Vorsitzende Hans-Jürgen Kütbach den neuen Internetauftritt www.sh-gesundheit.de vor.
Der Auftritt ergänzt sinnvoll die touristischen Portale im Land, da er auch die primär am gesundheitlich-medizinischen Teil der Angebote interessierten Kunden anspricht und Informationen hierfür bereithält. Darüber hinaus werden mit dem Portal Unternehmen angesprochen, die ihren Mitarbeitern Präventionsprogramme bereitstellen möchten.
„Im Rahmen des Symposiums wurde mir von vielen Seiten Interesse an Kooperationen und Partnerschaften signalisiert“, resümiert Hans-Jürgen Kütbach. „Über diese große Resonanz freue ich mich sehr.
Zusammen mit unseren Partnern werden wir aus den gewonnen Erfahrungen der drei Pilotprojekte weitere Produkte in Kooperation mit touristischen und medizinischen Anbietern entwickeln. Den Gesundheitstourismus in Schleswig-Holstein werden wir damit konsequent weiter nach vorne bringen.“



